Eigenheimkredite – Die Liborhypothek geht, doch Kunden sollen auf günstigen Angeboten bestehen

Wohnfinanzierer zögern vermehrt mit der Vergabe von Liborhypotheken: Klar, der Libor wird in wenigen Jahren verschwinden. Allerdings droht mit der Umstellung auf neue Systeme auch ein Stück Transparenz verloren zu gehen.
Wer dieser Tage eine Liborhypothek abschliessen oder erneuern will, kann bei Banken und anderen Hypothekenfinanzierern auf verschlossene Türen stossen. Zwar publizieren nach wie vor alle wichtigen Anbieter auf ihren Webseiten Hypothekenangebote, die auf dem Londoner Referenzzinssatz basieren. Aber mehr und mehr interessierte Kundinnen und Kunden berichten, dass ihnen das bewährte Angebot bei direkter Anfrage nicht mehr unterbreitet wird.
Eine Vorsichtsmassnahme, sagen Marktbeobachter. Der Grund leuchtet zunächst ein: Den Libor, zu dem Banken kurzfristige Ausleihgeschäfte tätigen, wird es noch bis Ende 2021 geben. Danach soll der in London täglich erstellte Referenzzinssatz von der britischen Finanzaufsicht nicht mehr ermittelt werden und dürfte aller Voraussicht nach so seine Bedeutung verlieren.
Dies, nachdem es in den vergangenen Jahren Manipulationsskandale um den Libor gab. Und aus der Sicht von Finanzmarktteilnehmern wies er sowieso eine Reihe von Schwächen auf.

Geldmarkthypothek statt Liborhypothek

Schweizer Hypothekarkunden berichten nun aber folgendes: Anbieter würden Ihnen mitteilen, die Liborhypothek werde abgeschafft. Ganz korrekt ist dies aber nicht. Lediglich wird ab 2022 der Londoner Zinssatz nicht mehr als Basis für Hypothekarzinsen verwendet werden können.
Zum einen ist es möglich, bestehende Liborhypotheken für eine Übergangsfrist weiterlaufen zu lassen. Zum andern dürfte ein neuer, im besten Falle mit dem Libor eng vergleichbarer Geldmarktsatz als Grundlage für Hauskredite angewendet werden. Möglicherweise wird dies der Saron der SIX Group sein. Künftig muss aber natürlich allgemeiner von einer Geldmarkthypothek gesprochen werden, nicht mehr von der Liborhypothek. Vom Prinzip her handelt es sich um das gleiche.
Geldmarkthypotheken sind so genannte Roll-Over-Kredite, deren zugrundeliegender Referenzzins sich laufend ändert. Schweizer Liborhypotheken werden dem Referenzzinssatz monatlich, alle drei Monate, halbjährlich oder jährlich angepasst und laufen zwischen zwei und sechs Jahren. Kunden müssen anders als bei Festhypotheken das Risiko steigender Zinsen während der Laufzeit einkalkulieren.
Seit die Zinsen so tief sind, sind Liborhypotheken für Kunden eine finanziell sehr lohnende Form des Wohnkredits. Will man beispielsweise eine 500’000-Franken-Hypothek für eine Eigentumswohnung in Winterthur erneuern, kostet im moment laut dem Vergleichsportal Comparis eine Liborhypothek zwischen 0,59 und 0,78 Prozent Zins. Bei der beliebtesten Festhypothek, jener mit zehn Jahren Laufzeit, fällt die Verzinsung auf 0,98 bis 1,16 Prozent.

Banken können Marge leichter erhöhen

Die Tiefzinsen haben Liborhypotheken allerdings nicht nur historisch billig gemacht. Kunden profitieren auch von einer höheren Transparenz. Mit einem Libor unter Null kann man sagen: Alles über Null ist die Marge der Bank oder des Hypothekenfinanzierers.
Früher war dies anders. Als der Liborzinssatz noch über Null war, gab es Diskrepanzen bei den Angeboten: Banken verwendeten entweder den Libor oder einen internen Refinanzierungssatz als Basis. Die Kunden konnten von Quartal zu Quartal die Zinsveränderung dadurch nicht nachvollziehen.
Eine solche Situation droht nun zurückzukehren. Wenn zum einen der Libor als Grundlage für Geldmarkthypotheken wegfällt, und zum andern mit der Zeit auch die Negativzinsen verschwinden, werden die Margen der Banken für den Kunden erneut weniger nachvollziehbar. Damit können die Hypothekenfinanzierer mit der Umstellung auf einen neuen Referenzzinssatz die Marge leichter erhöhen.

Wettbewerb hilft Kunden

Die Frage, ob Banken an Libor- oder Festhypotheken mehr verdienen, ist nicht ganz einfach zu beantworten – somit auch nicht die Frage, ob sie Kunden bewusst zu den Festhypotheken drängen. Jedenfalls hört man vom Markt unterschiedliche Ansichten. Die Festhypothek ist für die Anbieter grundsätzlich ein lukratives Geschäft, auch wegen der Planbarkeit aufgrund langer Laufzeiten. Im Gegenzug müssen sich Anbieter bei längeren Laufzeiten auch selber absichern, was ihnen Kosten verursacht.
Tatsache ist aber: Libor- bzw. Geldmarkthypotheken weisen nach wie vor nur einen Marktanteil zwischen 10 und 15 Prozent auf. Das mag damit zusammenhängen, dass Kunden einem variablen Zins grundsätzlich eher misstrauen, aber auch damit, dass Banken eher Festhypotheken in den Vordergrund stellen. Wer nichtsdestotrotz an einer Libor- beziehungsweise Geldmarkthypothek interessiert ist, sollte auf dem Angebot bestehen. Und sollten Hypothekenfinanzierer versuchen, die Marge zu erhöhen, bleibt den Kunden immer noch die Möglichkeit, zu vergleichen.
Ihnen kommt dabei das grosse Angebot zugute. Der Wettbewerb um die kurzlaufende Hypothek wird bleiben. Es wird nicht davon ausgegangen, dass die künftige Geldmarkthypothek generell teurer wird.
Dass die Finanzbranche generell auf Geldmarkthypotheken verzichten wird, ist eher unwahrscheinlich. Würden die Banken nur noch Hypotheken ab zwei Jahren Laufzeit anbieten, hätte dies wohl Folgen. Es würde sich dann ein Sekundärmarkt bilden, der kreativer sein dürfte als die etablierten Anbieter.

Wird der vielzitierte Saron der neue Libor?

Noch ist nicht entschieden, dass der Schweizer Einlagensatz Saron (Swiss Average Rate Overnight) der SIX Group den Libor am 1. Januar 2022 als Basis für Schweizer Hypothekarzinsen ersetzen wird. Aber es spricht einiges dafür.
Wie vom Libor muss sich auch vom Saron eine Referenzgrösse für Hypothekargeschäfte ableiten lassen. Grundlage dafür bieten Termingeschäfte. Seit vergangenem Jahr können an der Terminbörse Eurex Termingeschäfte, so genannte Futures, auf den Saron gehandelt werden. Diese könnten später eine Basis bilden, mit denen künftig Saron-Referenzsätze auch für Schweizer Hypotheken erstellt werden. Allerdings braucht es ein gewisses Handelsvolumen.
Wie auch immer: Die Umstellung Libor auf Saron ist schon verglichen worden mit einem Haus, dessen Fundamente austauscht werden, während die Stockwerke darüber weiter normal bewohnt und genutzt werden. Banken und Finanzdienstleister müssen Prozesse anpassen. Vor allem die Informatik wird davon betroffen sein. Für diese kostenträchtigen Umstellungen bleiben noch knapp drei Jahre Zeit.

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Die 5 häufigsten Fehler von Aktien-Neulingen

Sind Sie neu im Aktiengeschäft? Dann möchte ich Ihnen heute die 5 häufigsten Fehler aufzeigen, die Anfänger so machen. Interessanterweise sind sie alle emotional begründet.

Fehler 1: Kaufen, wenn es gut klingt

Es gibt immer etwas, das in ist – ein Modelabel, ein Künstler, ein Unternehmen. Das Problem mit solchen Phänomenen ist: Sie sind auch bei anderen in. Wenn Sie also eine Aktie kaufen, die viele andere ebenfalls kaufen, ist das Papier genau deshalb teuer – unter Umständen sogar richtiggehend überteuert. Wenn eine Aktie oder eine Branche richtig gut klingt, ist daher Vorsicht geboten. Prüfen Sie, wie viel Wert Sie für den Preis des Papiers erhalten.

Fehler 2: Verkaufen, wenn es schlecht klingt

Umgekehrt passiert das Gleiche: Wenn bekannt wird, dass ein Papier an Wert verliert, geraten die Anleger in Panik und trennen sich von Aktien, die sie besser behalten würden. Oder von denen Sie sogar noch mehr kaufen sollten, denn wenn eine Aktie in ihrem Preis sinkt, wird sie rasch zu einem Schnäppchen. Auch hier gilt: Was viele behaupten, ist vermutlich falsch.

Fehler 3: Alles Geld ausgeben

Aktienneulinge sind oft begeistert von der Dynamik der Börse und investieren das Geld, das sie für ihr Portfolio beiseitegelegt haben, gleich in den ersten paar Tagen. Das führt aber erstens zu unbedachten Käufen und zweitens zu mangelnder Liquidität, wenn die Preise fallen. Zahlen Sie regelmässig auf Ihr Trading-Konto ein, lassen Sie aber immer einen Teil des Geldes dort liegen – für die Zeiten, die andere als schlecht bezeichnen, für Anleger dank gefallener Preise aber gut sind.

Fehler 4: Beim Crash alle Aktien verkaufen

Der nächste Börsencrash kommt bestimmt. Es liegen allerdings auch bereits einige hinter uns. Das heisst: Bewahren Sie ruhig Blut, wenn die Börse abstürzt. Sie wird sich wieder erholen. Ihre Altervorsorge jedoch nicht, wenn Sie Ihre Papiere abstossen, wenn alle anderen es ebenfalls tun. Es fällt schwer, aber bleiben Sie dabei: langsam rein (investieren), langsam raus (verkaufen).

Fehler 5: Alles auf eine Karte setzen

Wer eine vielversprechende Branche entdeckt hat, ist geneigt, sie richtiggehend zu beackern. Also nicht nur einen Tech-Giganten zu kaufen, sondern drei, und nicht einen Cannabis-Produzenten, sondern fünf. Doch was ist, wenn die Branche einbricht? Dann verliert das Portfolio zu sehr an Wert. Diversifikation ist gefragt – also das Abstützen auf möglichst viele Bereiche. Dann kann auch einer vorübergehend wegbrechen, ohne dass es wehtut. Und wir erinnern uns: Wenn ein Titel fällt, ist das ein guter Grund, ihn noch einmal zu kaufen.

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Steuererklärung leicht gemacht

Steuermandate für Privatpersonen und Unternehmen

Stellen Sie uns Ihre Unterlagen zu – Wir, die Köppel-Legal AG, erledigen den Rest für Sie!

Das Ausfüllen der Steuererklärung ist nicht jedermanns Sache. Jedes Jahr quält man sich durch einen Stapel Papiere und Formulare und ist zum Schluss nicht sicher, ob es noch Möglichkeiten zur Optimierung gibt.

Mit einem Steuererklärungsmandat an die Köppel-Legal AG sparen Sie Zeit, Geld und schonen Ihre Nerven.

Wenn Ihnen die Zeit fehlt oder Sie wenig Lust zum Ausfüllen Ihrer Steuererklärung haben, delegieren Sie diese Arbeit einfach an uns. Wer uns ein Steuermandat erteilt, spart sich nicht nur Aufwand und Ärger, sondern kann meistens auch von einer tieferen Steuerrechnung profitieren. Wir erledigen für Sie sämtliche Formalitäten, prüfen für Sie Ihre Steuerveranlagung und vertreten Sie falls notwendig vor den Steuerbehörden.

Wir erstellen auch die Steuererklärung der Grundstückgewinnsteuer sowie eine Wegzugs-/Zuzugssteuererklärung oder helfen Ihnen weiter, wenn Sie für eine verstorbene Person die Steuerformalitäten erledigen müssen.

Unsere Dienstleistung bieten wir ab CHF 60.- an (inkl. MWST). Bei komplexeren Mandaten verrechnen wir unseren Aufwand nach Stundenansatz, natürlich in Absprache mit Ihnen. Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin kommen wir auch zu Ihnen nach Hause.

AHV-Rente – das muss ein Ehepaar wissen

Die AHV-Rente zu berechnen, das ist komplex. Wie hoch sie ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab – vor allem vom durchschnittlichen Jahreseinkommen, das man bis zum ordentlichen AHV-Alter erzielt.

Die maximale Rente für Alleinstehende beträgt aktuell CHF 2’370.- pro Monat. So viel erhält ein Mann, der mindestens 44 Jahre lang durchschnittlich CHF 85’320.- pro Jahr oder mehr verdient hat. Bei einer Frau sind es mindestens 43 Jahre.

Ein Ehepaar erhält aber nicht die doppelte Einzelrente – sondern höchstens CHF 3’555.-. Grund ist, dass die Rente „plafoniert“ ist: Die Plafonierung definiert, dass Eheleute höchstens anderthalbmal so viel erhalten wie Alleinstehende mit Maximalrente.

Oft sind die Einkommen zwischen Ehepartnern ungleich verteilt. Erfahrungsgemäss erhalten viele Ehemänner bis zur Pensionierung ihrer Frau die maximale Einzelrente. Viele Rentnerinnen bekommen aber bis zur Pensionierung ihres Mannes nur eine reduzierte Rente oder die Minimalrente.

Plafoniert werden die Renten, sobald der zweite Ehepartner in Pension geht. Erst dann werden die Einkommen und Gutschriften während der Ehe gesplittet und jedem Partner je zur Hälfte gutgeschrieben. Stirbt ein Ehepartner, wird die Rente des überlebenden Partners neu berechnet.

Tipp:

Um Lücken zu vermeiden, sollten Sie alle fünf Jahre prüfen, ob Ihre Beiträge korrekt überwiesen wurden. Und lassen Sie Ihre Rente ab 55 im Voraus von der AHV berechnen. Tauchen Ungereimtheiten erst bei der Pensionierung auf, kann sich die Auszahlung der Rente verzögern.

AHV-Bezug anmelden

Im Gegensatz zur Pensionskassenrente kommt jene der AHV mit 65 Jahren (bei Frauen mit 64) Frauen nicht automatisch. Der Bezug der Rente muss bei der Ausgleichskasse persönlich angemeldet werden – am besten drei bis sechs Monate vor der Pensionierung.

Wer sich frühzeitig pensionieren lassen will, kann die AHV ein oder zwei Jahre vor dem ordentlichen Pensionierungsalter vorbeziehen. Allerdings wir die Rente dann lebenslang gekürzt. Umgekehrt verhält es sich, wenn man die AHV-Rente aufschiebt. Dann erhöht sich die Rente lebenslang, je nach Dauer des Aufschubs um bis zu 31,5 Prozent. Maximal kann die Rente um bis zu 5 Jahre, im Minimum muss die Rente um ein ganzes Jahr aufgeschoben werden.

Sie möchten mehr über Ihre AHV-Rente erfahren? Köppel-Legal AG hilft Ihnen gerne dabei.

AHV, BVG und was die Finanzwelt sonst noch bewegt – Gesetzesänderungen 2019

2019 ist für die meisten Unternehmen bereits erfolgreich angerollt. Haben Sie bei all den Vorbereitungen für ein gutes Geschäftsjahr die neuesten Gesetzesänderungen, die Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen betreffen, mitbekommen? Wir zeigen, was sich ab dem 1. Januar 2019 alles ändert.

Sozialversicherungen: Anpassungen aller Vorsorgesäulen

1. Säule: AHV- und IV-Renten steigen
Nach einer Prüfung der Rentenzahlungen während der letzten Jahre wurden diese der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Damit steigen sie zum ersten Mal seit 2015 leicht an. Neu gelten diese Mindest- und Maximalrenten:

  • Die Mindestrente erhöht sich um 10 CHF auf 1185 CHF.
  • Die Maximalrente steigt um 20 CHF auf 2370 CHF.
  • Für Ehepaare beträgt der Maximalbetrag neu 3555 CHF, d.h. 30 CHF mehr.

2. Säule: Änderungen beim BVG

  • Die BVG-Eintrittsschwelle steigt auf 21’330 CHF an und erhöht sich somit um 180 CHF.
  • Der Koordinationsabzug wird von 24’675 CHF auf 24’885 CHF erhöht.

3. Säule: Höhere Beiträge für die private Vorsorge möglich
Neu ist auch der maximal erlaubte Steuerabzug der Säule 3a

  • 6’826 CHF für BVG-versicherte Personen
  • 34’128 CHF für Selbständigerwerbende bzw. Personen ohne 2. Säule.

SUVA-Beiträge sinken
Die SUVA konnte über die letzten Jahre einen erfreulich positiven Gewinn verzeichnen und lässt 2019 Versicherte in Form von tieferen Prämien daran teilhaben. Die Reduktion betrifft die Berufsunfall- sowie Nichtberufsunfallversicherung.
Davon profitieren sowohl SUVA-Betriebe als auch versicherte Angestellte. Die Reduktion beläuft sich auf 15% der Nettoprämie. Der Arbeitgeber muss deshalb die Abzüge anpassen.

Steuern und Mehrwertsteuer 2019

Verrechnungssteuer darf nachträglich zurückgefordert werden
Die Verrechnungssteuer wird auf den Ertrag des beweglichen Kapitalvermögens (Zinsen und Dividenden), auf Lotteriegewinne und Versicherungsleistungen direkt an der Quelle erhoben und von der Eidgenössischen Steuerverwaltung einbehalten. Sie muss aktiv vom eigentlichen Empfänger zurückgefordert werden. Das führte in der Praxis zu so manchen Versäumnissen, da die Frist überschritten wurde.
Neu können solche Vermögenserträge auch noch nachträglich zurückgefordert werden, sofern sie ordnungsgemäss verbucht wurden. Dies gilt rückwirkend für Ansprüche, die seit dem 1. Januar 2014 entstanden sind, wenn darüber noch nicht rechtswirkend entschieden wurde und betrifft Unternehmen gleichermassen wie Privatpersonen.

Änderungen bei der Mehrwertsteuer

Die Teilrevision des Mehrwertsteuergesetzes durch die Eidgenössische Steuerverwaltung hat Unternehmen im Jahr 2018 einiges an Zeit und Aufwand gekostet. Der Umstellungsprozess dauert noch bis ins Jahr 2019 hinein, da die ESTV weitere Anpassungen in der Praxis vornimmt.
Neu wird ab dem 1. Januar 2019 mehrwertsteuerpflichtig, wer von der Einfuhrsteuer befreite Waren in die Schweiz sendet und damit einen Jahresumsatz von mindestens 100’000 CHF erreicht. Ausländische Einzelhändler sollen so nicht mehr gegenüber inländischen Händlern bevorteilt werden.

 

Serafe löst Billag ab

TV- und Radioabgaben für Unternehmen
Die Billag-Ära ist zu Ende. Ab diesem Jahr übernimmt die Serafe AG die Erhebung der neu geräteunabhängigen TV- und Radio-Gebühren. Auch Unternehmen mit Sitz oder Standort in der Schweiz sind abgabepflichtig, sofern sie im MwSt.-Register eingetragen sind und jährlich einen Gesamtumsatz von 500’000 CHF erreichen. Ausschlaggebend für die Berechnung ist der im Vorjahr erzielte Gesamtumsatz (weltweit). Im ersten Erhebungsjahr 2019 ist der Gesamtumsatz vom Vorvorjahr 2017 entscheidend.
TV- und Radioabgaben belaufen sich neu auf

  • 365 CHF pro Jahr für Unternehmen mit Umsatz zwischen 500’000 CHF – 1 Mio. CHF
    Bei Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 1 Mio. CHF kommt ein abgestuftes Tarifsystem zum Einsatz.
  • 365 CHF pro Privathaushalt und Jahr
  • 730 CHF pro Kollektivhaushalt, dazu zählen z.B. Alters-, Pflege- oder Wohn- und Erziehungsheime, Internate, Studentenwohnheime, Spitäler, Gefängnisse und religiöse Unterkünfte oder Vereinigungen.

Bei Fragen wenden Sie sich an die Köppel-Legal AG, wir helfen Ihnen in jeder Situation weiter!

Schauen Sie Ihr Portfolio nicht an – von der problematischen Psyche des Anlegers

Die Psyche des Menschen ist etwas Faszinierendes. Während sein Körper und dessen Funktionen bis ins Detail erforscht und erklärt sind, liegen die Gründe, warum wir dieses tun und jenes unterlassen, oft noch in völliger Dunkelheit. Die Erklärungen weisen oft auf urzeitliche Motive: das Überleben in der Savanne, den Erhalt der Art, die Angst vor dem Säbelzahntiger.

Die Börse ist, auch wenn sie sehr sachlich und nüchtern erscheint, eine hochgradig psychologische Angelegenheit, die ebenfalls von uralten Ängsten geprägt ist, oder besser: vom angenehmen Gefühl der Belohnung und dem unangenehmen Gefühl des Schmerzes.

Wenn unsere Aktien im Wert steigen, schüttet unser Gehirn Dopamin aus, ein Glückshormon, und das fühlt sich gut an. Vermutlich, weil ein finanzieller Gewinn in unserem Savannen-Gehirn bedeutet, dass wir uns bis auf weiteres sicher fühlen dürfen. Wenn unsere Papiere aber fallen, bekommen wir Angst, und die fühlt sich schlecht an – wir fürchten Hunger und Elend.
Aus diesem Grund handeln wir häufig irrational. Dazu gehört es auch, sich ganz von der Börse fernzuhalten, weil diese so unberechenbar wirkt wie Roulette. Dabei handelt es sich lediglich um einen Handelsplatz für den Kauf und Verkauf von Unternehmensanteilen, bei dem viel höhere Renditen winken als bei anderen Anlagemodellen. Vor allem, wenn man selbst anlegt. Und langfristig. Und cool bleibt.

Das heisst, man muss sein prähistorisches Gehirn überlisten. An der Börse liegen Gewinn und Verlust nah beieinander, manchmal liegen nur Sekunden dazwischen. Praktisch jeden Tag kann das Portfolio einem so ein Glücksgefühl beziehungsweise ein Schmerzgefühl verschaffen. Je nach Kursverlauf.

Das führt – nebst zu grosser Nervosität – zu unklugen Handlungen: Erstens zum Kauf von Papieren, die dauernd an Wert zulegen und somit nicht nur überteuert sind, sondern auch bald an Wert verlieren, und zweitens zum Verkauf von Papieren, deren Wert sinkt – anstatt dass man, wenn sie schon billiger sind, mehr davon kauft. In der Folge betreibt man genau das, was man vermeiden wollte: ein reines Glücksspiel.

Die Lösung besteht darin, sein Portfolio zu ignorieren. Deinstallieren Sie die Trading-Apps von Ihrem Telefon. Oder deaktivieren Sie zumindest die Benachrichtigungen. Prüfen Sie Aktienpreise nur, wenn Sie etwas kaufen wollen, und freuen Sie sich in der Folge, wenn etwas billig geworden ist – selbst wenn Sie es bereits besitzen. Meditieren Sie. Das verschafft Ihnen nachhaltigere Glücksgefühle als ein momentaner Kursanstieg. Und mehr Geld. Wer einfach in den Aktienmärkten bleibt, ohne immer wieder ein- und auszusteigen, der hat eine deutlich höhere Rendite als diejenigen, die ständig kaufen und verkaufen.

Was lernen wir daraus? Die menschliche Psyche funktioniert tatsächlich noch immer wie in der Steinzeit. Ausreichende Vorräte machen glücklich, fehlende unglücklich. Die Börse aber ist etwas Modernes. Sie verwirrt den Urmenschen in uns. Darum müssen wir ihr aus dem Weg gehen.

Fragen Sie die Köppel-Legal AG, wir beraten Sie kompetent zu diesem Thema!

Immobilien: Nicht Steuern sparen, sondern Geld sparen

Die Eigenmietwert-Abschaffung wird in Bern wieder einmal diskutiert. Bis dahin: Soll man die Hypothek nur so weit abzahlen, als dass die Schuldzinsen nicht unter den Eigenmietwert fallen? Soll man die Hypothek überhaupt amortisieren?
Die Wirtschaftskommission (WAK) des Ständerats hat sich vergangene Woche erneut für die Abschaffung des Eigenmietwerts ausgesprochen. Gleichzeitig sollen die Hypothekarzinsen bei den Steuern nicht mehr oder nur noch beschränkt abgezogen werden können. Im März 2019 geht die Vorlage in die Vernehmlassung.

Aus diesem Anlass ergreifen wir hier die Gelegenheit, mit einem Ammenmärchen aufzuräumen. Es besagt: Man sollte die Hypothek nur soweit abzahlen, als die Schuldzinsen nicht unter den Eigenmietwert fallen.

Der Eigenmietwert ist so etwas wie ein fiktives Einkommen, das Eigenheimbesitzer zu versteuern haben, während sie die Schuldzinsen vom steuerbaren Einkommen in Abzug bringen können.

Beträgt der Eigenmietwert 10’000 und die Schuldzinsen betragen 9000 Franken, so kann man 1000 Franken weniger abziehen als man wegen des Eigenmietwerts versteuern muss. Betragen aber die Schuldzinsen 12’000 Franken, so ist der steuerliche Abzug grösser als die Zusatzbelastung durch den Eigenmietwert. Je höher die Schuldzinsen, desto grösser die Steuerersparnis.

Gewiss, die Hypozinsen sind derart tief, dass sie meistens automatisch unter den Eigenmietwert fallen. Und doch kommt mir dieses Märchen wiederholt zu Ohren.

Wir von der Köppel-Legal AG interessiert nicht, wie viel Geld Sie dem Steuervogt abliefern müssen. Uns interessiert, wie viel nach Bezahlung der Steuerrechnung und der Hypothekarzinsen unter dem Strich für Sie übrig bleibt.

Wir bekommen von unseren Kunden auch zu hören, dass bei den heutigen tiefen Zinsen es sich nicht lohne die Hypothek zu amortisieren. Auch hier müssen wir widersprechen. Auf die Amortisation ist nur dann zu verzichten, wenn man bereit ist, den für die Abzahlung der Hypothek vorgesehenen Betrag in Wertschriften zu investieren.

Wir haben viele Kunden, die von Aktien nichts wissen wollen, weil sie die Märkte nicht verstehen, weil sie dem Ganzen nicht trauen oder weil sie falsch beraten wurden und schlechte Erfahrungen machten.

Solche Menschen, welche wir sehr gut verstehen können, sollten die Hypothek amortisieren, sofern sie dazu in der Lage sind. Denn wenn die Hypozinsen höher sind als der Ertrag, den man mit dem Ersparten erzielen vermag, dann lohnt sich das Schuldenmachen nicht.

Beispiel zur Illustration: Sie verfügen über CHF 100’000.-, mit denen Sie die Hypothek amortisieren könnten. Reduzieren Sie die Hypothek bei einem Hypozins von 1,2 Prozent um diese CHF 100’000.-, so sparen Sie CHF 1200.- an Zinsen. Diese könnten steuerlich geltend gemacht werden, so dass Sie um die CHF 200.- bis CHF 300.- weniger Steuern zahlen würden. Nach Steuern beträgt somit die Belastung rund CHF 900.- bis CHF 1000.-.

Und wie viel Zins gibt’s nun auf dem Sparkonto mit CHF 100’000.-? Keine CHF 900.-. Also: Hypothek abzahlen oder Aktien kaufen.

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Welcher Vorsorgetyp bin ich

Einige sparen, andere konsumieren. Viele denken an Morgen, ein paar sorgen nicht vor. Welcher Vorsorgetyp man ist, hat viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun. Wie sind Sie veranlagt? Finden Sie es heraus. Wir porträtieren unterschiedliche Vorsorgetypen und starten mit Alois T., der Ungebundene.

Der Ungebundene

Alois T. ist 32 Jahre alt. Er hat ein Ingenieurstudium absolviert und arbeitet seit ein paar Jahren in einer Grossunternehmung. Er verdient gut und lebt aber auch dementsprechend. Da er im Kanton Zug wohnt, plagen ihn die Steuern nicht so sehr. Trotzdem zahlt er unregelmässig in die Säule 3a ein. Die letzten drei Jahre waren es jeweils nur 1200 Franken.

Sein Problem

Alois T. ist in der Komfortzone. Er befindet sich in wirtschaftlich soliden Verhältnissen und kann sich bereits einen ansehnlichen Lebensstandard leisten. Seine Perspektiven scheinen attraktiv, weshalb er in der eigenen Vorsorge keinen dringenden Bedarf sieht. Diese Einschätzung könnte sich aber rächen. Dann nämlich, wenn er sich zu lange auf seine Berufskarriere und die gesetzliche Vorsorge von AHV und Pensionskasse verlässt. Bei Letzterer ist seit Jahren eine Reduktion der Leistungen (Renten) im Gange, und auch die Finanzierung der staatlichen Vorsorge im heutigen Umfang ist für die Zukunft keineswegs gesichert.

Unsere Empfehlung

Damit Alois T. mit 55 Jahren nicht erkennen muss, dass er seinen gewohnten Lebensstandard im Alter nicht finanzieren kann und stattdessen mit einer Einbusse von 40 bis 50 Prozent rechnen muss, tut er gut daran, ab sofort in seinem Haushaltsbudget einen fixen Betrag für die private Vorsorge zu reservieren. Wenn er dazu die Säule 3a verwendet und zusätzlich in Wertschriften investiert, spart er nicht nur Steuern, sondern profitiert von nachweislich höheren Ertragschancen beim Vermögensaufbau. Und falls Alois T. später einmal eine Familie gründet und Wohneigentum erwerben möchte, dann sind die Ersparnisse in der Säule 3a eine willkommene Finanzierungsquelle.

Jahresbeitrag Säule 3a Performance Wertschriftenanlagen (1) Summe der Steuereinsparungen (2) Einmalige Sondersteuer bei Auszahlung (3) Voraussichtliches Nettoguthaben im Alter 65
CHF 6’826 2,5% CHF 39‘930 CHF 20‘358 CHF 331‘952
CHF 3‘413 2,5% CHF 20‘460 CHF 8‘125 CHF 168‘030
CHF 1’200 2,5% CHF 7‘095 CHF 1‘363 CHF 60‘572

(1) Strategie ausgewogen; Performance nach Kosten, vor Steuern
(2) Beitragsdauer 33 Jahre; Grenzsteuersatz 17 Prozent
(3) Sondersteuer für Kapitalleistung aus Vorsorge; getrennt vom übrigen Einkommen zu reduziertem Tarif

Sie sind wie Alois T. eher der unverbindliche Typ?

Dann kommen Sie zur Köppel-Legal AG in die Beratung. Wir zeigen Ihnen kompetent auf, wie Sie auch im Alter Ihren Lebensstandard beibehalten können!
«Langfristiges Wertschriftensparen zahlt sich aus, auch bei der Säule 3a!»

Die 3a-Lösung für risikofreudige Sparer

Wer Geld in ein 3a-Konto einzahlt, bekommt eine Verzinsung von nahe null. Grössere Renditen versprechen Vorsorgefonds mit hohem Aktienanteil.

3a-Konten können eine hohe Rendite bringen, wenn man auf Aktienfonds setzt, allerdings nicht immer ohne Risiken.
Manch einer, der im vergangenen Jahr in sein 3a-Konto Geld einzahlte, dürfte sich über die kärgliche Verzinsung gewundert haben. Galten solche Vorsorgekonten in der Vergangenheit noch als zuverlässige Zinsbringer, so werfen diese bei den meisten Anbietern inzwischen gerade mal noch bei 0,15 bis 0,3 Prozent ab.

Berücksichtigt man zusätzlich dazu noch die Inflation von rund einem Prozent in der Schweiz, so hat der 3a-Sparer 2018 unter dem Strich aufgrund der Teuerung sogar ein wenig von seinem angesparten Vermögen verloren. Geht das über Jahre so weiter, ist das natürlich äusserst ärgerlich – und macht sich nach der Pensionierung im Portemonnaie negativ spürbar.
In so einem Umfeld sind Alternativen gefragt. Und diese gibt es tatsächlich: Säule 3-Gelder müssen nicht auf einem praktisch zinslosen Konto versauern, sondern können auch in einem Fonds angelegt werden. Mit der Fondslösung partizipieren die Sparer an den Entwicklungen der Finanzmärkte. Je höher dabei der Aktienanteil, desto grösser das eingegangene Risiko.

Verschiedene Portale empfehlen ab einem Anlagehorizont von 10 Jahren auf Vorsorgefonds zu setzen, die möglichst viel in Aktien investieren und niedrige Gesamtgebühren aufweisen.
Jedoch haben Aktienfonds nicht nur gute Jahre, sondern leiden diese hin und wieder unter erheblichen Einbrüchen. Grund zur Freude gab es für Investoren im vergangenen Jahr eher wenig. Während die wichtigsten Börsen-Indizes seit 2012 jedes Jahr mit einem Gewinn abschliessen konnten, haben 2018 die Mehrheit der Indizes und auch ein Grossteil der Anlageklassen an Wert eingebüsst. Im Vorsorgebereich, wo man sich einen Zustupf für die Rente erhofft, ist das natürlich äusserst enttäuschend.

Mit solchen kurzfristigen Volatilitäten muss bei Vorsorgefonds – gerade, wenn die Aktienexposures hoch sind – allerdings gerechnet werden. Auf die längere Frist versprechen diese aber als Belohnung für das höhere Risiko eine schöne Rendite, mit der andere Anlageklassen nicht mithalten können.

Der jährliche Maximalbetrag, der in ein 3a-Vorsorgefonds eingezahlt werden darf, ist übrigens gleich hoch wie bei üblichen 3a-Konten. Das sind im Jahr 2019 für Angestellte CHF 6’826, für Selbstständige CHF 34’128. Auch bereits angesparte 3a-Vermögen können von einem Konto in einen 3a-Fonds transferiert werden – und umgekehrt. So können beispielsweise nach einer längeren Hausse-Phase an den Börsen Gewinne eines Aktienfonds auf ein sicheres Konto „gerettet“ werden.

Köppel-Legal AG beratet Sie kompetent und hilft Ihnen den richtigen 3a-Vorsorgefonds zu finden!

Vorsorge für Partner im Konkubinat

Laura und Michael sind ein Paar und leben seit sieben Jahren zusammen. Für ihre Zukunft wünschen Sie sich Kinder und ein Eigenheim. Auf was müssen sie als unverheiratetes Paar achten?

Die Situation von Laura und Michael

Um den täglichen Bedarf zu decken, zahlen sie seit Langem gemeinsam auf ein Bankkonto ein. In der Zwischenzeit ist das Guthaben auf diesem Konto auf einen beachtlichen Betrag von über CHF 20’000 angewachsen. Die Eltern von Laura besuchen das Paar regelmässig und stehen auch Michael sehr nahe, da seine Eltern früh verstorben sind. Laura wie auch Michael haben jeweils einen Bruder; wobei sie beide zu ihren Geschwistern keinen näheren Kontakt pflegen. Michael ist derzeit leider arbeitslos, was das junge Paar allerdings nicht weiter einschränkt, da Laura eine gute Anstellung als Lehrerin in der Gemeinde hat.

Vorsorgen als unverheiratetes Paar

Unsere drei Tipps:

  • Begünstigung des Partners:
    Konkubinatspaare sind Verheirateten rechtlich nicht gleichgestellt. Laura und Michael beerben sich gegenseitig nicht von Gesetzes wegen, das heisst nicht automatisch. Sie müssen sich in einem Testament oder Erbvertrag begünstigen. Laura und Michael können sich zum Beispiel das in einem Todesfall noch bestehende Guthaben auf dem gemeinsamen Konto zusprechen und somit das gemeinsam Ersparte dem überlebenden Partner zukommen lassen.
  • Ausschluss von gesetzlichen Erben:
    Da Laura und Michael noch keine Kinder haben, sind die Eltern von Laura ihre gesetzlichen Erben. Im Vorversterbensfall eines Elternteils würde ihr Bruder an die Stelle des vorverstorbenen Elternteils treten. Bei Michael ist sein Bruder sein alleiniger gesetzlicher Erbe. Während Geschwister keine Pflichtteilsansprüche haben, geniessen Eltern einen Pflichtteil (eine Gesetzesrevision ist diesbezüglich aber in Diskussion). Michael kann damit Laura vollumfänglich begünstigen. Laura hingegen kann derzeit ihrem Partner nur die Hälfte ihres Nachlasses zuwenden.
  • Begünstigung in der Vorsorgeeinrichtung:
    Im Todesfall eines Konkubinatspartners gibt es keine Hinterlassenenrente aus der AHV. Die Pensionskasse von Laura kann eine Partnerrente oder die Auszahlung eines Todesfallkapitals an Michael in ihrem Pensionskassenreglement vorsehen. Pensionskassen sehen für die Begünstigung eines Konkubinatspartners mehrheitlich eine sogenannte Begünstigtenordnung vor, die zu Lebzeiten bei der jeweiligen Pensionskasse anzumelden ist. Michael hat sein Kapital aus seiner beruflichen Vorsorge auf einem Freizügigkeitskonto bei seiner Hausbank. Für die Begünstigung seiner Partnerin ist ebenfalls das Reglement der Freizügigkeitsstiftung zu konsultieren.
Unsere Beratung schafft Klarheit

In unserer Beratung werden die Wünsche von Laura und Michael den rechtlichen Rahmenbedingungen gegenübergestellt und die Vor- und Nachteile miteinander abgewogen. Wir als Vorsorgeberater sind unabhängig, fair und objektiv. Wir schaffen gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden die optimale Basis, um Entscheidungen treffen zu können.