Gut vorgesorgt – die rechtliche Vorsorge

Selbstbestimmung

Ob jung oder alt, es kann jeden treffen. Ein Unfall passiert, Sie liegen im Koma oder erleiden eine Hirnblutung. Im Alter kann sich eine Demenz einschleichen.

Als Folge davon werden Sie urteilsunfähig und können dadurch nicht mehr selber über medizinische Massnahmen und Ihre persönlichen, finanziellen und rechtlichen Notwendigkeiten entscheiden. Andere Menschen müssen dann für Sie entscheiden, welche medizinischen Massnahmen noch eingeleitet werden sollen.
Ihre persönlichen Angelegenheiten wie Rechnungen und Miete bezahlen, dürfen nur teilweise von Angehörigen übernommen werden. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) kann sich seit der Inkraftsetzung des neuen Erwachsenenschutzrechts vor ein paar Jahren einschalten und über Ihre persönlichen und finanziellen Angelegenheiten entscheiden.

Mit einer Patientenverfügung, einem Vorsorgeauftrag und einer Anordnung für den Todesfall sind Sie für den Fall der Fälle gut gerüstet. Mit diesen Dokumenten behalten Sie Ihre rechtlich geschützte Selbstbestimmung, weil Sie darin Vertretungspersonen festlegen, welche dann nach Ihrem Willen für Sie entscheiden und handeln. Sie können damit verhindern, dass die KESB einschreitet und Anordnungen trifft.

Ebenso ist bei verheirateten Paaren das gegenseitige und gesetzliche Vertretungsrecht stark eingeschränkt, insbesondere im finanziellen Bereich. Auch hier kann sich im Falle einer Urteilsunfähigkeit die KESB einschalten, falls kein Vorsorgeauftrag vorliegt.

Unsere Beratung

Weshalb sind diese Dokumente so wichtig?

Möchten Sie für den Fall einer Urteilsunfähigkeit gerüstet sein, damit Sie selbstbestimmt weiterleben können? Wer bezahlt zum Beispiel Ihre Rechnungen, erledigt die Post oder organisiert einen allfälligen Heim- oder Spitalaufenthalt für Sie? Es tut gut zu wissen, dass eine vertraute Person diese Handlungen übernimmt, wenn man nicht mehr fähig ist, dies selber zu tun. Sofern Sie einen Vorsorgeauftrag verfasst haben, verhindern Sie, dass sich die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) einschaltet und Verfügungen trifft.

Wie läuft die Beratung ab?

Wir besuchen Sie auch bei Ihnen zu Hause und bringen sämtliche Vorlagen zu diesen Themen mit, oder Sie besuchen uns in unserem Büro.

Zusammen besprechen wir in Ruhe, was Ihre Wünsche und Vorstellungen sind und halten diese schriftlich fest. Ob Sie jung oder älter sind, alleine oder in einer Gruppe von mehreren Personen, wir passen die Beratung individuell an. Um das komplette Dossier zu erstellen, benötigen wir ein paar wenige Stunden. Sie erhalten von uns eine kompetente Beratung und werden beim Erfassen von A-Z unterstützt und begleitet.

Wie können Sie sich auf die Beratung vorbereiten?
Es hilft sehr, wenn Sie sich im Voraus überlegen, welche Verwandten oder Freunde Sie als Vertretungspersonen einsetzen möchten. Sprechen Sie diese darauf an und fragen Sie, ob sie diese Vertretung im Falle einer Urteilsunfähigkeit übernehmen würden. Natürlich übernehme ich auch diese Vertretung für Sie.

Patientenverfügung

Wann wird eine Patientenverfügung wichtig?

Ein Unfall, eine Krankheit; Sie sind nicht mehr bei Bewusstsein und können nicht mitentscheiden, was mit Ihnen passieren soll. Genau in diesen hilflosen Momenten wird es wichtig, dass Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen in der Patientenverfügung festgehalten haben.

Vorteile dank Ihrer Patientenverfügung:

  • Sie halten fest, welche medizinischen Massnahmen und Behandlungen Sie im Falle einer Urteilsunfähigkeit wünschen oder ablehnen.
  • Sie ermächtigen eine im Voraus bestimmte Vertretungsperson, zusammen mit dem Behandlungsteam nach bestem Wissen und Gewissen über allfällige weitere Massnahmen zu entscheiden.
  • Sie entlasten Ihre Angehörigen wie auch das Behandlungsteam, weil Sie selber entschieden haben, wie weit lebenserhaltende Massnahmen gehen sollen.
  • Die Ärzte und die Pflegenden kennen dadurch Ihre Wünsche und werden diese berücksichtigen.
  • Die Patientenverfügung ist rechtlich geschützt.
Vorsorgeauftrag

Bestimmen Sie selber über Ihre privaten Angelegenheiten

Möchten Sie verhindern, dass sich die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) nach einem Unfall oder bei einer schweren Erkrankung, welche eine Urteilsunfähigkeit zur Folge hat, in Ihre privaten Angelegenheiten einmischt? Dann verfassen Sie früh genug Ihren Vorsorgeauftrag. Dies empfiehlt übrigens sogar die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde selbst. Damit bestimmen Sie, wer im Falle Ihrer Urteilsunfähigkeit Ihren Alltag organisiert, wer für Sie sorgt, Ihre Finanzen regelt und Sie in rechtlichen Angelegenheiten vertritt.

Wer soll mich vertreten?

Wählen Sie für die Vertretung vertraute Personen aus. Diese Vertretungspersonen erhalten durch den Vorsorgeauftrag das vollumfängliche Vertretungsrecht, sobald Sie urteilsunfähig werden.

Der Vorsorgeauftrag ist rechtsgültig, sobald die KESB ihn überprüft hat. Die Überprüfung findet erst statt, wenn Sie urteilsunfähig geworden sind und die Behörde davon Kenntnis hat. Ihre Vertretungspersonen müssen den Vorsorgeauftrag der KESB vorlegen; diese prüft und validiert ihn. Danach können sie uneingeschränkt handeln.

Anordnung für den Todesfall

Wenn Sie sterben – das werden wir alle irgendwann- gibt es für Ihre Angehörigen oder Ihre nächsten Menschen nebst der Trauer einiges zu organisieren.

Sie können mit der Anordnung für den Todesfall Ihren Hinterlassenen vieles erleichtern.

Wenn Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen über die Beerdigung, die Beisetzung, die Abdankung etc. schriftlich in der Anordnung für den Todesfall festhalten, ist vieles geklärt und einfacher zu organisieren. Auch Informationen über den Aufbewahrungsort wichtiger Dokumente wie Testamente, die Lebensversicherung oder Ähnlichem, sowie Passwörter für Internetzugänge, können für die Angehörigen sehr hilfreich sein.

Preise
Vorsorgeauftrag erstellen CHF 240.-
Patientenverfügung erstellen CHF 120.-
Anordnung für den Todesfall erstellen CHF 80.-
Erbschaftsberatung CHF 160.- pro Std.
(in komplizierten Fällen nach Absprache)
Auf Anfrage ist auch eine notarielle Beurkundung möglich

Köppel-Legal AG beratet Sie kompetent und hilft Ihnen beim Verfassen Ihrer Dokumente!

Eigenschaften erfolgreicher Unternehmer

Viele Business-Ideen und Start-ups verschwinden genauso schnell, wie sie gekommen sind. Doch welche Eigenschaften muss ein gutes Businessmodell und ein Unternehmer haben, um richtig durchzustarten?

Was braucht es eigentlich, das den einen Menschen scheitern und den anderen Menschen erfolgreich sein lässt? Gibt es dafür überhaupt eine logische Erklärung oder gar einen Zusammenhang? Auf den ersten Blick ist dies nur schwer zu sagen, warum die eine Business-Idee scheitert und die andere die Gründer innerhalb kürzester Zeit zu Millionären macht. Erfolgreiche Gründer oder Unternehmer werden daher oft in Interviews nach ihren Erfolgsrezepten gefragt. Häufig können auch nur sie selbst Vermutungen anstellen, woran es bei ihnen gelegen hat. Diese Antworten sind auch nicht immer dieselben. Wir haben hier für Sie die einige Top-Eigenschaften zusammengetragen.

1. Erfüllen Sie Bedürfnisse anderer

Ihr Unternehmen wird nur dann erfolgreich sein, wenn es ein Kundenbedürfnis erfüllt. Das können bislang ungelöste Probleme oder nicht vorhandene Services sein. Chancen für eine gute Geschäftsidee verstecken sich überall. Wenn sich jemand über etwas beschwert oder ärgert, ist das meist ein Zeichen eines unerfüllten Bedürfnisses. Hören Sie genau hin und lernen Sie diese Situationen zu erkennen. Genau hier verstecken sich die besten Geschäftsideen.
Oft wird Gründern empfohlen, das zu tun, was Sie lieben. „Do what you love!“. In den meisten Fällen führt das aber dazu, dass Sie nur Ihr eigenes Bedürfnis erfüllen. Natürlich ist der Gedanke toll, sein Hobby zum Beruf zu machen. Jedoch werden Sie nur dann Millionen verdienen, wenn Sie für Millionen Menschen ein kleines Bedürfnis befriedigen, oder für wenige tausend Menschen ein Grosses.

2. Seien Sie mutig und ein Visionär

Wie soll man eigentlich etwas erreichen, wenn man selbst nicht genau weiss, wohin man will? Dieses Ziel ist die Vision eines Unternehmers. Die Geschichte zeigt uns, dass nur diejenigen Gründer dauerhaft erfolgreich waren, die eine genaue Vorstellung von dem hatten, was sie mit ihrer Idee erreichen oder verändern wollten. Ob nun Johannes Gutenberg, Carl Benz oder Richard Branson – sie alle hatten oder haben Ziele vor Augen, auf die sie stetig hingearbeitet haben. Vielleicht wird man als Visionär zunächst kritisch beäugt, da Visionen oftmals mit Altbewährtem brechen und etwas Neues erschaffen wollen, aber ohne sie wird man als Unternehmer nicht weit kommen.

3. Hürden beim Einstieg gehören dazu

Wenn der Einstieg in Ihr Geschäftsmodell zu einfach ist, werden Sie mit einer gewaltigen Masse an Konkurrenz rechnen müssen. Die meisten Menschen sind faul. Wenn ein Geschäft lockt, das mit wenig Arbeit grosse Gewinne verspricht, werden sich viele darauf stürzen. Der Einstieg muss also eine gewisse Hürde bedeuten. Diese Hürde kann zum Beispiel das Know-how oder die Vorarbeit sein, die man investieren muss, um das Geschäft überhaupt starten zu können. Auch Fähigkeiten, die nicht jeder hat, z.B. das Programmieren von komplexer Software, sind eine Hürde, die den Einstieg nur denen erlauben, die hart für Ihren Erfolg arbeiten und sich neues Wissen aneignen. Wenn die Hürde für den Einstieg zu niedrig ist, sollten Sie hellhörig werden. Wenn der Einstieg zu einfach ist, entsteht schnell ein enormes Überangebot.
Vorsicht: Gerade im Network-Marketing ist der Einstieg oft an eine Zahlung einer Startgebühr gebunden. Hier sind in Wirklichkeit Sie der Kunde. Daher gilt: Was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist es meistens auch.

4. Zeigen Sie Ausdauer und seien Sie hartnäckig

Von heute auf morgen erfolgreich sein? Das gelingt nur den allerwenigsten Menschen und ist dann auch nur mit einer gewaltigen Menge Glück möglich gewesen. Die Regel ist eher, dass es zunächst nicht besonders gut läuft und man Rückschläge verkraften muss – Erfolg braucht eben seine Zeit. Wer sich zu schnell entmutigen lässt, verpasst eventuell grosse Chancen, die sich aber erst dann auftun, wenn man noch ein bisschen länger durchgehalten hätte. Und vielleicht scheitert man, vielleicht sogar mehrmals. Aber es gibt Beispiele wie das des Unternehmers Max Levchin, der erst mit seinem fünften Unternehmen – PayPal – den grossen Durchbruch hatte. Auch Hartnäckigkeit macht sich also irgendwann bezahlt.

5. Behalten Sie die Kontrolle

Einige Geschäftsideen sind von anderen Unternehmen abhängig. Das sollten Sie unbedingt vermeiden. Wenn Sie Ihr Unternehmen zum Beispiel auf Affiliate Marketing aufbauen, sind Sie vollkommen von der Zusammenarbeit mit dem Hauptunternehmen abhängig. Lassen Sie uns das am Beispiel von Amazon deutlich machen. Sagen wir, Sie verkaufen über das Partnernetz von Amazon Produkte und können von der Provision leben. Wenn Amazon morgen entscheidet, Sie aus dem Programm zu werfen, aus welchem Grund auch immer, ist Ihr kompletter Cashflow dahin. Auch im Networkmarketing oder Multilevel Marketing haben Sie keine Kontrolle über das Geschäft.

6. Seien Sie leidenschaftlich

Neben der Ausdauer ist auch die Leidenschaft für die eigene Idee und die Selbstständigkeit besonders wichtig. Gerade in der Gründungszeit und in den ersten Jahren müssen Unternehmer auf vieles verzichten, bevor sie irgendwann die Früchte ihrer Arbeit ernten können. Feste Arbeitszeiten, sicheres Einkommen und eingeschränkte Verantwortung werden schnell zu Fremdwörtern. Wenn man sich für diesen Verzicht nicht selbst motivieren kann und somit auch mal schwierige Phasen nicht mit der nötigen Leidenschaft überbrückt, dann wird man schnell den Glauben an sein Projekt verlieren und als Folge dessen wahrscheinlich alles hinschmeissen. Leidenschaft ist also unabdingbar, wenn es darum geht, mit den Herausforderungen und dem hohen Arbeitsvolumen klar zu kommen, die das Unternehmertum mit sich bringt.

7. Skalierbares Business ist unabdingbar

Ihr Produkt muss ohne grössere Probleme von 200 auf 2000 oder sogar 2.000.000 Stück skalierbar sein. Ein Aspekt der Skalierbarkeit sieht man bei Plattformen wie eBay, Uber oder AirBnB. Diese Unternehmen haben sich zu den grössten Anbietern in ihrem Bereich entwickelt, ohne den entsprechenden Service selbst anzubieten. AirBnB beispielsweise bietet mehr Betten als jede Hotelkette auf dieser Welt, ohne ein einziges Bett selbst zu vermieten. Uber ist das grösste Taxiunternehmen und besitzt keines der Autos selbst und beschäftigt keinen einzigen Taxifahrer direkt. Die Plattform ermöglicht es, dass die Unternehmen neue Zimmer oder Fahrer aufnehmen können, ohne dass dies weitere Kosten oder manuelle Arbeit bedeutet. Solange die Webserver laufen und das Datenaufkommen bedient werden kann, skaliert das Angebot völlig eigenständig ohne grosses Zutun des Unternehmens. Dieses Plattform-Business-Modell ist die Goldgrube der nächsten Generation.

8. Ihre Kreativität ist gefragt

Kreativität ist nicht nur bei der Entwicklung einer durchdachten Geschäftsidee von Vorteil, sondern auch im täglichen Arbeitsleben des Unternehmers. Denn wie sonst überall auch, läuft nicht immer alles nach Plan. In diesen Momenten ist es wichtig, schnell eine gute Lösung zu finden, die sich nicht notwendigerweise auf ausgetretenen Pfaden bewegt, sondern die auch mal unkonventionell sein kann. Oder auch bei der Beschaffung von Kapital muss es ja nicht immer der klassische Bankkredit sein – auch auf Gründerwettbewerben oder mit Crowdfunding kann man z.B. Startkapital bekommen, wenn man überzeugen kann.

9. Seien Sie unabhängig von der eigenen Zeit

Gegen diese Voraussetzung verstösst jeder selbständige Berater, Webdesigner, Freelancer und Handwerker. Ein Unternehmen, das an Ihre Zeit gebunden ist, ist ein Job. Nur wenn Ihr Unternehmen unabhängig von Ihrer Zeit Gewinne erzielt, ist es eine lukrative Geschäftsidee. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. Sie können mit einem Job durchaus reich werden, jedoch müssen Sie dann Ihren Stundenlohn in exorbitante Höhen treiben. Aus der Masse herauszustechen ist nicht einfach. Nur wenn Sie es schaffen Ihr Unternehmen von Ihrer persönlichen Zeit abzukoppeln, haben Sie eine Einkommensquelle, die durch die Decke gehen kann.

10. Zeigen Sie Mut

Gründer oder Unternehmer zu sein bedeutet oftmals, etwas Neues wagen zu wollen. Leider ist es so, dass die meisten Menschen gerne an Bewährtem festhalten, da es ja funktioniert und man somit kein Risiko eingeht. Aber wo stünde die Menschheit heute, wenn es nicht in jeder Epoche mutige Menschen gegeben hätte, die sich mit dem Status Quo nicht zufriedengegeben haben? Man muss also damit rechnen, dass man teils erhebliche Widerstände überwinden muss, um sein Ziel zu erreichen. Und man muss sich trauen, Entscheidungen zu treffen, auch wenn die Folgen und Ergebnisse sich nicht sicher vorhersehen lassen. Denn nur so erreicht man eventuell einen Durchbruch, den andere nicht schaffen konnten, weil sie vor einer Entscheidung zurückschreckten.

 

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG hilft Ihnen ein erfolgreicher Unternehmer zu werden!

Die fünf Anlegertypen

Es gibt verschiedene Anlegertypen an der Börse. Sie wollen wissen welche Anlagen (Aktien, Fonds und andere Wertpapiere) zu Ihnen passen. Hier finden Sie es heraus.

1. Der Desinteressierte
Der desinteressierte Anleger hat begriffen, dass er für sein Alter vorsorgen muss. Darum hat er sich irgendwann von irgendwem eine Säule-3a-Lösung verkaufen lassen. Er hat auch noch ein Sparkonto, aber bei welcher Bank schon wieder? Und wie lautete das Login noch einmal?
Der Desinteressierte interessiert sich nicht für sein Vermögen. Er sorgt zwar dafür, dass Teile davon angelegt sind, aber damit hat es sich. Und das wird auch so bleiben, bis ihm jemand sagt, dass er dabei eine Menge Geld verliert. Nämlich in Form von überhöhten Gebühren und geringer Rendite. Leider sind sehr viele Menschen ihrem Sparbatzen gegenüber desinteressiert.

2. Der Immobilienhengst
Der Immobilienhengst überlegt sich, dass Immobilien krisensicher sind. Und blendet aus, dass sie vor allem eines sind: fremdfinanziert. Wer 80% Hypotheken aufnimmt, hat bei einem Preiseinbruch von 10% die Hälfte seines Vermögens verloren. Vor zwanzig Jahren gab es in der Schweiz eine grosse Immobilienkrise, die Liegenschaften haben im Schnitt mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren. Daran erinnert sich der Immobilienhengst längst nicht mehr.
Er ist gut beraten, sich auf sein Eigenheim zu beschränken und den Rest seines Kapitals in andere Anlageklassen zu investieren. Denn die brechen nicht gleichzeitig ein wie die Immobilien.

3. Der Unternehmer
Unternehmer sind emotional stark mit ihrem Unternehmen verbunden. Geht es diesem gut, geht es ihnen gut. Darum stecken sie ihr ganzes Geld hinein. Das erzeugt zwar ein hohes Renditepotential. Es birgt aber auch ein entsprechendes Risiko. Und wer den Mut hat, ein eigenes Unternehmen zu gründen, lässt sich von Risiken üblicherweise nicht abschrecken – was dem Unternehmer abermals Anlass ist, in seine Firma zu investieren.
Doch so sehr er mit ihr verbunden ist – er ist immer auch noch Privatmann bzw. Privatfrau. Sollte seine Firma scheitern, darf er es nicht. Darum muss er Teile seines Anlagebudgets in andere Unternehmen investieren. Oder als Liquiditätsreserve bereithalten, bis die Preise an der Börse tief sind, so wie jetzt.

4. Der Trader
Der Aktienhändler ist seit jeher fasziniert von der Börse. Er liest Fachliteratur und Quartalsberichte und beschäftigt sich jeden Tag mit Börsenkursen. Daneben liest er Zeitungen, um sich einen Überblick der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen zu verschaffen. Sein Ziel ist, die besten Titel zu erkennen, darauf zu setzen und so eine maximale Rendite zu erreichen. Das ist schliesslich schon vielen gelungen. Aber die Chancen stehen trotzdem nicht gut, denn der Trader muss seine Renditen quasi bei anderen Tradern holen – und die wiederum bei ihm. Das senkt seine Gewinnchancen. Für den typischen Anleger ist Trading daher nichts, denn es braucht viel Zeit und viel Wissen – die meisten haben beides nicht.

5. Der autonome Anleger
Der autonome Anleger will sein Geld selbst verwalten – unter anderem, weil er niemandem Gebühren zahlen will. Darum kauft er als erstes einen ETF, einen Index-Fonds. Die sind nämlich günstig. Aber sonst spricht nichts für sie. Sie enthalten eine Menge Aktien, die man nie kaufen würde, oder nicht in dieser Gewichtung, wie der autonome Anleger bei näherer Betrachtung feststellt. Der SMI, der Swiss Market Index, gewichtet Finanzunternehmen doppelt und Pharmafirmen gleich fünffach.
Also beschliesst der autonome Anleger, dass er nicht nur Gebühren sparen will, sondern auch die Kontrolle darüber haben, wo und in welchen Teilen sein Geld landet. Darum investiert er direkt in Aktien.

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG hilft Ihnen bei Ihrer Anlagestrategie!

Neu: Ungerechtfertigte Betreibungen können gelöscht werden

Seit dem 1. Januar 2019 stellt das schweizerische Recht den zu Unrecht Betriebenen ein neues Instrument zur Bereinigung des  Betreibungsregisters zur Verfügung: Sie können vom Betreibungsamt verlangen, dass über die ungerechtfertigte Betreibung keine Auskunft mehr gegeben wird. Das Verfahren kostet sie eine Pauschalgebühr von CHF 40.

In der Schweiz kann jederzeit gegen jede Person voraussetzungslos die Betreibung eingeleitet werden. Wer das Betreibungsbegehren stellt und den Kostenvorschuss an das Betreibungsamt leistet, löst zwingend die Zustellung eines Zahlungsbefehls an die betriebene Person aus. Das Betreibungsamt darf nicht prüfen, ob wirklich eine Forderung besteht. Die Folgen können unangenehm sein: Die Betreibung wird ins Betreibungsregister aufgenommen, selbst wenn die betriebene Person die Forderung mit Rechtsvorschlag bestritten hat. Wer ein Interesse glaubhaft macht, zum Beispiel, weil er mit der betriebenen Person über einen Mietvertrag verhandelt, kann vom Betreibungsamt einen Betreibungsregisterauszug verlangen. Hier erscheinen alle Betreibungen der letzten fünf Jahre, ob sie gerechtfertigt waren oder nicht. Der Eintrag im Betreibungsregister wird zum Klotz am Bein, auch der ungerechtfertigte.

Seit dem Jahr 2019 schützt das schweizerische Recht die zu Unrecht Betriebenen besser. Sie können nach Ablauf von drei Monaten die «Löschung» der Betreibung verlangen (im Klartext: die Betreibung wird nicht wirklich gelöscht; sie steht noch im Register, wird aber in den Auszügen aus dem Betreibungsregister nicht mehr erwähnt).

Der Weg zum Ziel

1. Sie bekommen einen Zahlungsbefehl für eine ungerechtfertigte Forderung.

2. Sie erklären innert 10 Tagen gegenüber dem Betreibungsamt den Rechtsvorschlag.

3. Frühestens nach drei Monaten seit der Zustellung des Zahlungsbefehls stellen Sie beim Betreibungsamt das «Gesuch um Nichtbekanntgabe einer Betreibung an Dritte»

4. Sie bezahlen die Rechnung des Betreibungsamts, eine Pauschalgebühr von 40 Franken.

5. Das Betreibungsamt fordert den Gläubiger auf, innert 20 Tagen nachzuweisen, dass er gerichtliche Schritte zur Aufhebung des Rechtsvorschlags eingeleitet hat. Konkret: Er muss nachweisen, dass er ein Rechtsöffnungsgesuch oder eine Anerkennungsklage eingereicht hat.

6. Erbringt der Gläubiger den Nachweis nicht, heisst das Betreibungsamt das Gesuch gut. Die betreffende Betreibung erscheint nicht mehr in den Betreibungsregisterauszügen.

7. Wendet sich der Gläubiger nachträglich an ein Gericht, erscheint die Betreibung wieder in den Auszügen.

Welche Betreibungen können auf diesem Weg gelöscht werden?

Es können auch Betreibungen aus den Vorjahren gelöscht werden. Ist der Zahlungsbefehl mehr als fünf Jahre alt, kommt das Verfahren nicht in Frage; er erscheint ohnehin nicht mehr in den Auszügen.

Die Betreibung kann nicht gelöscht werden, wenn kein Rechtsvorschlag erhoben worden ist oder wenn die Forderung bezahlt worden ist.

 

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG hilft Ihnen auch als Schuldner!

Die 7 Gebote beim Aktienkaufen

1. Investieren Sie:
Aktienabstinenzler müssen sich mit mageren Renditen begnügen. Das Sparbuch bringts nicht.

2. Trachten Sie nicht nach kurzfristigem Gewinn:
Hohe Renditen auf die Schnelle bergen hohe Risiken. Auch Früchte reifen nur langsam.

3. Versuchen Sie nicht, den richtigen Moment zu erwischen – es gibt ihn nicht:
Auch Profis versagen beim Versuch, beim tiefsten Punkt zu kaufen und beim höchsten zu verkaufen. Die Losung heisst: gestaffelt investieren.

4. Versuchen Sie nicht, den richtigen Titel zu finden – es gibt ihn nicht.
Es gibt Beispiele zuhauf, bei welchen ein Aktienkurs entgegen aller Prognosen in die falsche Richtung verlief. Das Zauberwort  heisst: geografische Streuung.

5. Versuchen Sie nicht, mehr zu wissen als der «Markt», denn der «Markt» weiss viel.
Was Sie glauben zu wissen, wissen unzählige andere auch. Geheimtipps sind selten geheim.

6. Seien Sie diszipliniert.
Definieren Sie eine Anlagestrategie. Lassen Sie sich von kurzfristigen Ausschlägen nicht beirren. Hin und Her macht Taschen leer.

7. Haben Sie Spass, aber – Strategy First.
Es spricht nichts dagegen, mit einem kleinen Teil des Vermögens zu «börselen». Auch die Spiellust soll befriedigt werden.

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG hilft Ihnen beim Investieren in Aktien!

Neue Hoffnung für Schuldner

Bei einer Lohnpfändung werden die Steuern nicht berücksichtigt. Schuldner kommen dadurch in einen Teufelskreis. Die Lohnpfändung kann zum Teufelskreis für Schuldner werden.

Wir kennen das Problem von unseren KMU-Kunden: «Wird der Lohn gepfändet, werden ausgerechnet jene Schuldner bestraft, die noch Geld verdienen. Das darf nicht sein. Sonst könnten sie die Motivation verlieren, überhaupt noch zu arbeiten.» Am wichtigsten sei, dass möglichst viele im Arbeitsprozess integriert bleiben und nicht dem Staat zur Last fallen.
Die Nationalrätin Diana Gutjahr ist deshalb aktiv geworden. In einer Motion verlangt sie, dass bei einer Pfändung die Ausgaben für die laufenden Steuern in die Berechnung des Existenzminimums einfliessen – sofern sichergestellt werden kann, dass damit auch die Steuern bezahlt werden.

Wachsende Steuerschulden
Eine Lebenskrise wie Krankheit, Jobverlust und Scheidung kann alle treffen. Oft türmt sich dann ein Schuldenberg auf. Wird der Lohn gepfändet, erhält der Schuldner nur noch das Geld für Nahrung, Miete und Krankenkasse – das sogenannte Existenzminimum. Geld für die provisorischen Steuerraten zählt nicht dazu.

Dadurch gerät der Schuldner in einen Teufelskreis. Der pfändbare Lohn geht ans Betreibungsamt, für die laufenden Steuern bleibt nichts übrig. Sie vom knappen Essensgeld abzusparen ist kaum möglich. So wachsen während der Lohnpfändung die Steuerschulden. Wenn später die Steuerrechnung kommt, ist der Schuldner schon pleite. Alle verfügbaren Mittel haben die privaten Gläubiger erhalten. Das Steueramt dagegen geht leer aus. Es muss nun auch betreiben und wird dafür den Lohn pfänden. Das ist absurd: Der Schuldner muss die alten Steuern abstottern und hat deshalb kein Geld für die laufenden. Später wird er dafür erneut gepfändet.

Nun muss das Parlament über die Motion abstimmen. Der Ausgang ist unklar.

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG hilft Ihnen auch als Schuldner!

Was bei einem Stellenwechsel mit dem Pensionskassenkapital passiert

Bei einem Jobwechsel geht oftmals auch das Kapital in der beruflichen Vorsorge auf Wanderschaft – worauf dabei zu achten ist.

Wer eine neue Arbeitsstelle antritt, sollte auch auf dem Schirm haben, was mit seinem Pensionskassengeld geschieht.

Die Arbeitsstelle fürs Leben wird zunehmend zur Ausnahme – die meisten Arbeitnehmer wechseln in ihrer Berufslaufbahn mehrmals die Stelle. Andere wiederum legen ein Sabbatical ein oder machen eine berufliche Pause, um sich um ihre Kinder zu kümmern. Solche Wechsel und Auszeiten haben auch Auswirkungen für die Pensionskasse. Verlässt man die Schweiz definitiv oder macht man sich selbständig, kann man sich das Pensionskassenguthaben samt Zinsen auszahlen lassen. Abgesehen von solchen Ausnahmefällen ist das Geld aber bis zur Pensionierung gebunden. Entweder wandert das Vorsorgekapital direkt in die Pensionskasse des neuen Arbeitgebers, oder es landet bei einer Freizügigkeitseinrichtung.

Qualität der Kasse einschätzen

Vorsorge-Spezialisten raten dazu, vor dem Stellenwechsel – sofern man die Wahl hat – unbedingt die Situation der neuen Pensionskasse zu prüfen. Eine gute Pensionskassen-leistung ist ein Lohnbestandteil. Dies vergessen viele Arbeitnehmer. Folglich sollten sie beim Stellenwechsel nicht nur auf den Lohn, sondern auch auf die Pensionskassen-leistungen schauen. Dabei sollten sie darauf achten, dass sich die Vorsorgeleistungen durch den Stellenwechsel zumindest nicht verschlechterten.
Grosskonzerne in den Branchen Finanzen, Assekuranz und Pharma böten oft die besten Pensionskassenleistungen, bei KMU seien die Leistungen oft weniger üppig. Früher haben Arbeitnehmer bei einem Stellenwechsel vor allem auf den Lohn geachtet. Mittlerweile schauten viele vor einem Wechsel aber sehr genau auf die Sozialleistungen und forderten von potenziellen Arbeitgebern provisorische Berechnungen ein.

Leistungen prüfen

Wie prüft man die Qualität einer Pensionskasse? Hier empfiehlt sich der Blick auf verschiedene Kennzahlen der Vorsorgeeinrichtung. So gibt der Deckungsgrad einen Anhaltspunkt, wie gut die finanzielle Lage einer Pensionskasse ist. Er setzt das angesparte Kapital in Verhältnis zu den Verpflichtungen. Bei einem Deckungsgrad von 100% sind diese vollständig abgedeckt. Liegt der Deckungsgrad darunter, ist dies ein schlechtes Signal, denn es könnte auf absehbare Zeit eine Sanierung drohen. Eine wichtige Kennzahl ist ausserdem der technische Zins, da von seiner Höhe auch der Deckungsgrad abhängt. Dieser sollte im derzeitigen Niedrigzinsumfeld nicht zu hoch angesetzt sein.
Zudem sollte man vor einem Jobwechsel unbedingt einen Blick auf den Umwandlungssatz der neuen Pensionskasse werfen. Dies ist der Satz, mit dem das in der Vorsorgeeinrichtung angesparte Kapital bei der Pensionierung multipliziert wird – was die jährliche Rente aus der beruflichen Vorsorge ergibt. Wichtig ist auch das Verhältnis von Aktiven zu Rentnern. Ist eine Pensionskasse «überaltert», ist dies kein gutes Zeichen. Ausserdem sollte man betrachten, welche überobligatorischen Leistungen eine Vorsorgeeinrichtung ausrichtet. Des Weiteren ist auch der Anteil an den Beiträgen, den der Arbeitgeber beim Vorsorgesparen übernimmt, ein wichtiges Kriterium. So übernehmen manche Arbeitgeber zwei Drittel der Beiträge, andere 50%. Einen Blick lohnt auch die Verzinsung des Alterskapitals.

Regeln bei der Übertragung

Bei einem Stellenwechsel erhält ein Versicherter das gesamte Kapital, das für ihn eingezahlt wurde, inklusive der Zinsen. Das Freizügigkeitsgesetz (FZG) regelt das genaue Prozedere. So muss die Pensionskasse für Versicherte, die sie verlassen, die Austrittsleistung berechnen. Tritt der Versicherte in eine neue Vorsorgeeinrichtung ein, muss sie die Austrittsleistung an diese überweisen. Der Versicherte hat dabei mindestens Anspruch auf die eingebrachten Eintrittsleistungen samt Zinsen sowie auf die von ihm während der Beitragsdauer geleisteten Beiträge samt einem Zuschlag von 4% pro Altersjahr ab dem 20. Altersjahr, höchstens aber 100%.
Die Altersgutschriften müssten für den obligatorischen Teil mit dem BVG-Mindestzinssatz für den entsprechenden Zeitraum verzinst werden. Derzeit liegt dieser Satz bei 1%. Was den überobligatorischen Teil angehe, seien die Vorsorgeeinrichtungen bei der Verzinsung frei. Dies gilt für Kassen, die nach dem Beitragsprimat organisiert sind. Bei Leistungsprimatkassen – die zunehmend zum Auslaufmodell werden – erfolgt die Berechnung anders. Bei einem Stellenwechsel geht das Pensionskassenkapital direkt von der alten zur neuen Vorsorgeeinrichtung. Nun kann es sein, dass die Austrittsleistung zu gering ist, um sich bei der neuen Pensionskasse vollständig einzukaufen. In diesem Fall sind freiwillige Einzahlungen in die Vorsorgeeinrichtung zu erwägen. Es könne aber auch sein, dass die Austrittsleistung so hoch sei, dass nach dem vollen reglementarischen Einkauf in die neue Pensionskasse ein Teil übrig bleibe. Mit diesem könne der Versicherte ein Konto bei einer Freizügigkeitseinrichtung eröffnen, hier gibt es sowohl Konto- als auch Wertschriftenlösungen. Versicherungen bieten auch Freizügigkeitspolicen an.

«Absicherung sicherstellen»

Wie es in Artikel 12 der Freizügigkeitsverordnung heisst, darf die Austrittsleistung von der bisherigen Pensionskasse an höchstens zwei Freizügigkeitseinrichtungen übertragen werden. Steuerlich gesehen, könne es möglicherweise sinnvoll sein, die Gelder auf zwei Einrichtungen zu überweisen. Sie könnten so später gestaffelt bezogen und auf mehrere Steuerperioden verteilt werden. Flössen die Gelder aber alsbald wieder in eine Vorsorgeeinrichtung, habe die Aufteilung vermutlich weniger Sinn.
Lege ein Arbeitnehmer ein Sabbatical bzw. eine berufliche Pause ein, müsse er unbedingt sicherstellen, dass er weiterhin gegen Unfall und Krankheit abgesichert sei, sagt Mueller. Im Vorsorgefall können hohe Kosten entstehen, und betroffene Personen sollten sich deshalb über einen Versicherungsschutz Gedanken machen. Als Möglichkeit nennt er sogenannte Abredeversicherungen beim bisherigen Versicherer, die einen zeitlich begrenzten Schutz etwa bei Nichtberufsunfällen bieten.

Spezielle Versicherungen

Nach dem Ausscheiden aus der Pensionskasse habe man eine «Nachdeckung» bis zum Antritt einer neuen Stelle, längstens einen Monat ab Austrittsdatum. Dauere die Arbeitspause länger, biete sich allenfalls eine Risikoschutzversicherung, wie sie durch einige Freizügigkeitseinrichtungen angeboten werden, an. Für ein kürzeres Sabbatical seien auch Abredeversicherungen, womit die Unfallversicherung nach UVG um bis zu sechs Monate verlängert werden kann, eine Variante.

 

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG hilft Ihnen in jeder Situation!

Gut versichert in die Auszeit – Sabbatical

Viele träumen von einem unbezahlten Urlaub. Damit dieser wirklich traumhaft wird, brauchts aber einige Vorarbeit – vor allem in Sachen Versicherungen.

Wer sich gut abgesichert hat, geht entspannt ins Sabbatical.

Time-out, Sozialzeit oder Sabbatical: Wie immer man es nennt – ein unbezahlter Urlaub muss angemessen geplant werden. Je nach Dauer sollte man sich bereits ein Jahr vorher Gedanken dazu machen.
Nicht alle Arbeitgeber haben Freude, wenn sie mit einem Urlaubsgesuch konfrontiert werden. Es gibt jedoch Firmen, zu deren Kultur es gehört, unbezahlte Zeiten zu ermöglichen. Diese Arbeitgeber haben festgestellt, dass auch sie profitieren von gut erholten Mitarbeitern, die vielleicht sogar mit einem neuen Diplom aufwarten können. Zugleich können Firmen flaue Zeiten mit unbezahlten Urlauben überbrücken oder gar einen Stellenabbau verhindern – eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Tipp:

Halten Sie die Bedingungen der Auszeit in einer Vereinbarung mit dem Arbeitgeber fest:

  • Welcher zeitliche Anteil des Urlaubs wird als ordentliches Ferienguthaben verbucht?
  • Wie viel kann mit Überstunden kompensiert werden?
  • Welche Zeit ist unbezahlt?

 

Vergessen Sie nicht:

Wenn Sie unbezahlten Urlaub beziehen, darf der Arbeitgeber die ordentlichen Ferien kürzen. Pro vollen Monat um einen Zwölftel des Ferienanspruchs des laufenden Jahres.
Zudem stellt sich das Problem mit den Versicherungen. Die meisten hängen direkt vom Lohn ab – den man bei unbezahltem Urlaub nicht hat. Deshalb sollte man sich genau überlegen, welche Versicherung man während der Auszeit braucht respektive auf welche man vorübergehend verzichten kann. Oft ist es ein Abwägen zwischen Kosten und Nutzen. Die nachfolgende Übersicht kann dabei als Entscheidungshilfe dienen.

Unfallversicherung

Wenn Sie für mehr als acht Stunden wöchentlich angestellt sind, dann sind Sie automatisch gegen Nichtberufsunfall (NBU) versichert. Damit läuft bei einer Auszeit die Deckung 31 Tage weiter. Bis spätestens Ende dieser Nachdeckung können Sie für weitere sechs Monate eine sogenannte Abredeversicherung abschliessen. Sie kostet bei der Suva 45 Franken pro Monat, bei privaten Versicherern 25 bis 45. Damit sind Lohnausfall- wie Heilungskosten versichert. Bei lang andauernder Erwerbsunfähigkeit wird eine Rente bezahlt. Das ist bei der Unfallversicherung via Krankenkasse anders – sie ist zwar günstiger, zahlt aber keinen Lohnausfall, und bei einem Unfall werden Selbstbehalt und Franchise fällig.

Krankentaggeld

Die Krankentaggeldversicherung ist in der Schweiz nicht obligatorisch. Falls Sie beim Arbeitgeber gegen Krankheit versichert sind, sollten Sie sich erkundigen, welche Regelungen bei einem unbezahlten Urlaub gelten. Einige Anbieter versichern die Auszeit automatisch mit, andere bieten eine Nachdeckung, wieder andere stellen den Schutz ein. Informieren Sie sich, wie das bei Ihnen aussieht – und sichern Sie sich allenfalls privat ab.

Pensionskasse

Die Beiträge an die Pensionskasse teilen sich auf in Altersbeiträge und eine Risikoversicherung. Im Risikoteil sind Hinterlassenen- und Invalidenleistungen versichert. Invalidenleistungen werden bei Erwerbsunfähigkeit zusätzlich zur IV bezahlt. Da die IV-Rente sehr tief ist (aktuell maximal 2350 Franken monatlich), ist man auf die Rente der Pensionskasse angewiesen, wenn man nicht von Ergänzungsleistungen leben will.
Welche Versicherungsmöglichkeiten Sie während des Sabbaticals bei der Pensionskasse haben, hängt vom jeweiligen Reglement ab. Am besten erkundigen Sie sich bei der Kasse oder bei der Personalabteilung Ihrer Firma.

AHV

Die Beitragspflicht der AHV fordert während mindestens 9 Monaten pro Jahr mindestens eine 50-Prozent-Stelle mit Beitragszahlungen an AHV, IV und Erwerbsersatz (EO). Wenn Sie daher länger als 3 Monate unbezahlten Urlaub nehmen, melden Sie sich am besten bei der AHV-Zweigstelle Ihrer Gemeinde als nicht erwerbstätig an.

Krankenkasse

Sofern Sie während der Auszeit an Ihrem Schweizer Wohnsitz angemeldet sind, bleiben Sie bei Ihrer Krankenkasse versichert. Damit sind Sie in den EU- und EFTA-Ländern zu den gleichen Leistungen versichert wie die dortigen Einwohner. Denken Sie daran, die Versicherungskarte einzupacken – auf der Rückseite finden Sie die europäische Krankenversicherungskarte.
Ausserhalb der EU/EFTA bezahlt die Grundversicherung maximal den doppelten Betrag dessen, was dieselbe Behandlung in der Schweiz kosten würde. In Hochpreisländern wie etwa den USA, Kanada, Japan oder Australien reicht das nicht; die Kosten können bis zu dreimal höher sein als in der Schweiz. Hier empfiehlt sich unbedingt, eine Zusatz-versicherung bei der Krankenkasse abzuschliessen.

Reiseversicherung

Wenn Sie ins Ausland verreisen, kann die Jahres-Reiseversicherung eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie enthält eine Reiseassistance- und eine Annullierungskostenversicherung.
Die Reiseassistance ergänzt die Deckung von Krankenkasse und Unfallversicherung etwa bei Rettungs-, Reise- und Transportkosten. Die sind über die Unfallversicherung des Arbeitgebers nur bis maximal 29’640 Franken versichert. Und die Grundversicherung der Krankenkasse übernimmt für medizinische Transporte und Rettungen lediglich 50 Prozent bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 500 Franken, und das nur in der Schweiz.
Die Annullierungskostenversicherung Reiseversicherung zahlt, wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person erkrankt oder verunfallt oder wenn Sie wegen Diebstahls oder eines Elementarschadens zu Hause benötigt werden. Genaueres steht in den allgemeinen Versicherungsbedingungen.

Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung können Sie während des unbezahlten Urlaubs nicht selber weiterbezahlen. Trotzdem können Sie nach einer längeren Auszeit noch anspruchsberechtigt sein. Massgebend ist, ob Sie, wenn Sie sich als arbeitslos melden, während der letzten 24 Monate mindestens 12 Monate Beiträge abgerechnet haben.

Privathaftpflichtversicherung

Im Hotel das Lavabo beschädigt? Oder mit dem Fahrrad jemanden touchiert? Eine private Haftpflichtversicherung deckt diese Schäden. Sie gilt in der Regel weltweit.

 

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG hilft Ihnen, den Sabbatical zu verwirklichen!

Der Mieter will nicht ausziehen

Mietrecht – ein erfolgreiches Ausweisungsverfahren gegen den Mieter setzt die Beachtung der Formvorschriften bei der Kündigung voraus. Darüber Bescheid zu wissen kann viel Ärger ersparen.

Ob bei Wohn- oder Geschäftsräumen: Kündigt der Vermieter ein Mietverhältnis, hat er bestimmte, vom Gesetz vorgeschriebene Formvorschriften zwingend zu beachten. Beachtet er sie nicht, hat, das für ihn gravierende Konsequenzen. Ignoriert der Mieter eine Kündigung, bei der die Formvorschriften nicht eingehalten wurden, hat eine Klage des Vermieters auf Ausweisung keine Chance.

Amtliches Kündigungsformular

Gemäss Art. 2661 des Obligationenrechts (OR) müssen Vermieter und Mieter von Wohn- und Geschäftsräumen schriftlich kündigen. Im Gegensatz zum Mieter muss der Vermieter für die Mitteilung der Kündigung aber ein Formular verwenden, das vom Kanton, in welchem das Mietobjekt liegt, genehmigt worden ist. Der Mieter kann diesem Formular entnehmen, wie er vorzugehen hat, falls er die Kündigung anfechten oder eine Erstreckung des Mietverhältnisses verlangen will. Damit soll auch der rechtsunkundige Mieter geschützt werden. Kündigt der Vermieter, ohne ein amtlich genehmigtes Formular zu verwenden, hat dies die Nichtigkeit der Kündigung zur Folge (Art. 266o OR). Die vom Vermieter ausgesprochene Kündigung entfaltet keinerlei rechtliche Wirkung, ohne dazu – analog einer rechtsmissbräuchlichen Kündigung – vom Mieter angefochten werden zu müssen.

Kündigung einer Familienwohnung durch den Vermieter

Dient eine Mietwohnung einem Ehepaar bzw. registrierten Partnern im Sinne des Partnerschaftsgesetzes als Familienwohnung, muss der Vermieter die Kündigung – und im Falle des Zahlungsverzugs gemäss Art, 257d OR auch die Zahlungsfristansetzung mit Kündigungsandrohung – beiden Ehegatten bzw. beiden Partnern separat zustellen (Art, 266n OR). Dies gilt unabhängig davon, ob beide oder nur einer der Ehegatten bzw. Partner im Mietvertrag als Mieter aufgeführt sind.
Unter Familienwohnung wird eine Wohnung verstanden, in der die Eheleute bzw. die Partner ihren gemeinsamen Haushalt haben bzw. die Familie ihren Lebensmittelpunkt hat, Eine Familienwohnung setzt also nicht die Existenz von Kindern voraus.
Unterlässt der Vermieter im Falle einer Familienwohnung die separate Zustellung einer Kündigung und/oder die separate Zustellung einer Zahlungsfristansetzung mit Kündigungsandrohung, ist die Kündigung unwirksam. Auch dann, wenn der Vermieter vom Zivilstand seines Mieters keine Kenntnis hatte. Der Mieter sollte daher unbedingt vertraglich dazu verpflichtet werden, allfällige Zivilstandsänderungen dem Vermieter zu melden. Kommt der Mieter dieser vertraglichen Mitteilungspflicht nicht nach und entsteht dem Vermieter deshalb einen Schaden, weil die verschickte Kündigung nichtig ist, wird der Mieter schadenersatzpflichtig.

Eingeschriebene Postsendung

Der Vermieter sollte die Kündigung aus Beweisgründen stets eingeschrieben versenden, wenn er sie nicht persönlich überbringen will. Für die Rechtswirksamkeit der Kündigung auf den vom Vermieter gewählten Termin ist das rechtzeitige Eintreffen der Kündigung beim Mieter spätestens am letzten Tag vor Beginn der Kündigungsfrist – erforderlich. Nicht massgebend ist, ob der Mieter vom Inhalt des Schreibens Kenntnis nimmt. Kann der eingeschriebene Brief von der Post nicht zugestellt werden, gilt die Kündigung an dem Tag als zugestellt, an dem sie vom Mieter erstmals auf der Poststelle hätte abge-holt werden können.

Mieter verlässt Mietobjekt nicht

Es kommt immer wieder vor, dass ein Mieter das Mietobjekt nicht zurückgibt, obwohl er auf die Einleitung eines Kündigungsschutzverfahrens (Anfechtung der Kündigung, Erstreckungsbegehren) bei der Schlichtungsbehörde verzichtet hat. Weigert sich der Mieter, das Mietobjekt rechtzeitig zu räumen, kann der Vermieter auf Ausweisung des Mieters klagen. In der Praxis am häufigsten sind summarische Ausweisungsverfahren nach einer Zahlungsverzugskündigung gemäss Art. 257d OR. Das Verfahren kann jedoch auch nach einer formgültigen ordentlichen Kündigung seitens des Vermieters durchge-führt werden, sofern der Mieter kein Kündigungsschutzverfahren bei der Schlichtungs-behörde angestrengt hat. Der Beizug eines auf solche Fälle spezialisierten Rechts-anwaltes ist für diesen Schritt ratsam.

Ausweisungsverfahren

Gemäss Art, 257 Abs. 1 ZPO gewährt das Gericht in klaren Fällen Rechtsschutz. Also dann, wenn der Sachverhalt unbestritten oder sofort beweisbar und die Rechtslage klar ist. Dazu gehört im Fall der Kündigung eines Mietverhältnisses selbstverständlich auch die Einhaltung der eingangs geschilderten Formvorschriften, Beim Nichtauszug des Mieters hat der Vermieter nachzuweisen, dass er die Formvorschriften für die Kündigung eingehalten hat. Kann der Rechtsschutz nicht gewährt werden, tritt das Gericht nicht auf das Ausweisungsbegehren ein (Art. 257 Abs. 3 ZPO), Dem Vermieter steht dann, die Klage im ordentlichen Verfahren offen.

Der Mieter muss Einreden und Einwendungen im Verfahren um, Rechtsschutz in klaren Fällen weder glaubhaft machen noch strikte beweisen diese machen das Ausweisungs-gesuch des Vermieters bereits ungültig, wenn sie vom Vermieter nicht sogleich als unerheblich oder unzutreffend entkräfte werden können. Das kostenpflichtige Verfahren um Rechtsschutz in klaren Fällen kann direkt beim Gericht eingeleitet werden. Der Gang zur Schlichtungsbehörde erübrigt sich dann.

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG ist Ihnen in solchen Fällen behilflich!

Wer in die Schweiz zieht, sorgt richtig vor

Zuzug aus dem Ausland – was bedeutet das für die Vorsorge?

Das Vorsorgesystem in der Schweiz basiert auf drei Säulen. Die staatliche Vorsorge sorgt für eine Existenzgrundlage. Die berufliche Vorsorge leistet einen Beitrag an die Beibe-haltung des gewohnten Lebensstandards. Und die private Vorsorge unterstützt die individuellen Bedürfnisse. Die ersten beiden Säulen richten neben den Leistungen im Alter auch Leistungen bei Invalidität und Tod aus. Wie die zweite ist auch die dritte Säule steuerbegünstigt. Sie offeriert unterschiedliche Anlageprodukte und gewährt Spielraum im Hinblick auf Ihre persönlichen Anlagepräferenzen.

Das Schweizer Vorsorgesystem – getragen von drei Säulen – ein Ziel – die finanzielle Absicherung

Die 1. Säule, die staatliche Vorsorge, sorgt für eine Existenzsicherung

Personen, die in der Schweiz erwerbstätig sind, müssen ab dem 1. Januar nach vollendetem 17. Lebensjahr Beiträge in die 1. Säule entrichten. Zu diesem Zweck werden 5,125 Prozent ihres Lohnes direkt abgezogen (Stand 2017). Diese Zahlung ergänzt ihr Arbeitgeber mit demselben Betrag.
Die staatliche Vorsorge wird im Umlageverfahren finanziert. Sie deckt neben den Altersleistungen auch die Risiken Invalidität und Tod ab.
Die Höhe der AHV-Rente nach der Pensionierung hängt von der Anzahl der Einzahlungs-jahre und von der jeweiligen Höhe der Einzahlungen ab.
Für Selbstständigerwerbende werden die Beiträge nach Einkommen gestaffelt. Ab einem Erwerbseinkommen von 56’400 Franken beträgt der aktuelle Beitragssatz 9,65 Prozent auf das gesamte Einkommen (Stand 2017).

Die 2. Säule, die berufliche Vorsorge, ermöglicht den gewohnten Lebensstandard

Ab einem jährlichen Salär von 21’150 Franken ist der Arbeitgeber verpflichtet, Ihre berufliche Vorsorge zu organisieren (Stand 2017). Je nach Alter, Salär und Pensions-kasse wird ein entsprechender Prozentsatz vom Salär abgezogen.Ihr Arbeitgeber steuert mindestens denselben Betrag bei.
Mit der beruflichen Vorsorge sparen Sie für sich persönlich, das einbezahlte Guthaben wird verzinst. Der jährlich aus- gestellte Pensionskassenausweis sowie das Reglement informieren Sie über den jeweiligen Stand des Vermögens und die möglichen Leistungen im Alters-, Invaliditäts- oder Todesfall.
Freiwillige Einzahlungen in die Pensionskasse, sogenannte Einkäufe, dürfen grundsätzlich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Damit sparen Sie Einkommenssteuern.
Zuzüger, die noch nie einer Pensionskasse angehört haben, dürfen während der ersten fünf Jahre pro Jahr maximal 20 Prozent ihres versicherten Einkommens freiwillig einzah-len und steuerlich geltend machen.

Die 3. Säule, die private Vorsorge, unterstützt die zusätzlichen Bedürfniss

Die private Vorsorge ist die individuelle und in Eigenverantwortung wahrgenommene Vorsorge. Diese ist unterteilt in die gebundene Vorsorge Säule 3a und in die freie Vorsor-ge Säule 3b.
Die gebundene Vorsorge Säule 3a — steuerbegünstigt mit Vorzugszins
Mit Einzahlungen in die Säule 3a profitieren Sie von Vorzugszinsen und Steuer-erleichterungen. Erwerbstätige mit Pensionskasse dürfen Einzahlungen in die Säule 3a bis zum jährlich definierten Maximalbetrag von 6’768 Franken, Stand 2017, vom steuerbaren Einkommen abziehen.
Erwerbstätige ohne Pensionskasse dürfen bis 20 Prozent ihres Nettoerwerbs-einkommens, aber höchstens 33’840 Franken (Stand 2017) in die Säule 3a einzahlen.
Die freie Vorsorge Säule 3b — frei angelegt nach Risikoprofil
Wenn Sie Ihren gewohnten Lebensstandard auch im Ruhestand vollumfänglich beibehalten wollen, unterstützt Sie die Säule 3b, die verbleibende Lücke auf der Einkommensseite zu schliessen.
Je nach Anlegerprofil bieten sich Ihnen unterschiedliche Investitionsmöglichkeiten an.

Ist Ihr Einkommen quellenbesteuert, dürfen Sie trotzdem in die Säule 3a einzahlen

Ausländische Staatsangehörige mit Niederlassung C werden gleich besteuert wie Schweizer Bürger. Verfügen Sie über die Aufenthaltsbewilligung B, unterstehen Sie der Quellensteuer. Steuerpflichtig sind die Erwerbseinkünfte und Ersatzeinkünfte wie zum Beispiel eine Invalidenrente.

Unabhängig von der Art Ihrer Besteuerung dürfen Sie als in der Schweiz wohnende, AHV-pflichtige erwerbstätige Person mit der Säule 3a Ihre persönliche Vorsorge auf-bauen.

Die 2. Säule und die Säule 3a stützen auch Ihr Eigenheim

Vorsorgegelder der 2. Säule und der Säule 3a dürfen Sie für die Finanzierung eines selbst bewohnten Eigenheims vorbeziehen. Mindestens 10 Prozent des Immobilienwerts müssen Sie mit Eigenkapital finanzieren, das nicht aus Ihrer beruflichen Vorsorge stammt.
Alternativ haben Sie die Möglichkeit, die Kapitalien zu verpfänden. Ihr Vorsorge-vermögen dient dabei lediglich als Sicherheit, wird also nicht reduziert.

Bei der Auszahlung können Sie Steuern sparen

Mit der Eröffnung von zwei Vorsorgekonten für die Säule 3a schaffen Sie die Möglichkeit, die darauf gesparten Kapitalien im Hinblick auf die Pensionierung gestaffelt auszahlen zu lassen. So verteilen Sie den Einkommensanstieg auf zwei Jahre, was eine allzu starke Progression verhindert. Durch eine Verteilung der Auszahlung auf zwei Jahre brechen Sie die Progression und können Steuern sparen.

Gute Idee

Damit Sie vor dem Zuzug in die Schweiz ihre Vorsorge optimal vorbereiten können, empfehlen wir Ihnen ein persönliches Gespräch mit der Köppel-Legal AG. Die breite Erfahrung und das Verständnis des Schweizer Vorsorgesystems bis in die Details macht sie zu einem wertvollen Gesprächspartner. Wir erkennen ihre individuellen Bedürfnisse und unterstützen Ihren «Neustart» mit Umsicht und Weitsicht.

 

Haben Sie noch Fragen, die Köppel-Legal AG wird sich um Ihre Vorsorge kümmern!